24.03.2021

Familienpolitik als Verfassungsauftrag

Unser P-Seminar „SOS-Kinderdorf – Kinderrechte: beteiligen, fördern und schützen“ der 11. Jahrgangsstufe nahm an dieser Online-Veranstaltung mit prominenten Referenten*innen und Diskussionsteilnehmer*innen von der Evangelischen Akademie Tutzing teil.


Die Familie hat in allen Gesellschaften einen hohen Stellenwert. Wie wichtig, ja unersetzlich sie ist, hat Corona überdeutlich gemacht: Familie als Raum der Geborgenheit, als Ort des Überstehens der Pandemie!

Das Grundgesetz stellt die Familie unter besonderen Schutz. Und auch in der Zivilgesellschaft – ebenso bei jungen Menschen – genießt die Familie hohe und höchste Wertschätzung, wie Umfragen immer wieder belegen. Aber was bedeutet Familie heute in der Wirklichkeit? Und was folgert daraus für die Familienpolitik? Wie kann sie – in Zeiten heftiger kultureller, sozialer, kommunikativer Veränderungen und mit den Erfahrungen der Pandemie – ihrem Verfassungsauftrag nachkommen?

Um diese und weitere Fragen ging es in der Frühjahrstagung des Politischen Clubs unter der Leitung von Bundestagspräsident a.D. Dr. Wolfgang Thierse. Es referierten Prof. Dr. Jutta Allmendinger , Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB), Prof. Dr. Irene Gerlach , Co-Leitung des Forschungszentrums Familienbewusste Personalpolitik, Bochum, Juliane Seifert , Staatssekretärin im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Prof. Dr. Anja Steinbach , Professur für Soziologie (Schwerpunkte: Familien- und Migrationssoziologie) am Institut für Soziologie der Universität Duisburg-Essen. Ein Podiumsgespräch fand mit Susann Rüthrich MdB (SPD) , Mitglied im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, und Marcus Weinberg MdB (CDU) , familienpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion statt.

Wir konnten sehr viele Informationen und Eindrücke von diesem Tag mitnehmen.


Zurück