Romeo & Juliet - ein Lektüreprojekt der Klasse 9+a

Romeo & Juliet als Comic? Die Schüler der Klasse 9+a waren skeptisch. Doch diese anfängliche Skepsis legte sich schnell. Die Graphic Novel Version von Romeo & Juliet ist in schwarz-weiß gehalten und der Text ist zwar originalgetreu, wurde aber ins moderne Englisch übersetzt. Unten auf den Seiten werden immer wieder unbekannte Wörter erklärt. So konnte jeder Schüler das Drama ohne große Schwierigkeiten lesen uns dich von Shakespeares Werk in den Bann ziehen lassen.

Die Freude am Lesen übertrug sich auch auf die Portfolios, die die Schüler zur Lektüre anfertigten und in liebevoller Detailarbeit gestalteten. Besonders viel Herzblut steckten die Schüler in die Anfertigung des so genannten Creative Piece Love, welches eine eigene Interpretation von Liebe darstellen sollte. Das Fazit sowohl von Schüler- als auch von Lehrerseite war ein klares Ja! zu Shakespeare und zum Portfolio-Projekt.

Lisa Perschl

Im Zeitalter der alternativen Fakten

Seit dem Amtsantritt von Präsident Trump im Januar 2017 hat sich nicht nur in den politischen Gepflogenheiten der USA ein bedenklicher Stil etabliert, sondern auch ganz allgemein in der Darstellung und Wahrnehmung von Sachverhalten und Ereignissen. Das nahmen Schüler*innen der Englisch-Oberstufe zum Anlass, genau hinzuschauen und Aussagen, die Präsident Trump z.B. bei seiner Rede zum Amtsantritt traf, auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen. Es stellte sich dabei heraus, dass viele der Behauptungen jeglicher Grundlage entbehren und durch Zahlen und Fakten eindeutig als Lügen zum Zwecke populistischer Meinungssteuerung zu entlarven sind.

Daraus entwickelten die Schüler die Idee, in einem Walk of Truth diesen alternative facts belastbare Daten gegenüberzustellen und so ihren Mitschülern bewusst zu machen, dass man genau hinhören und -schauen sollte, um sich nicht in die Irre führen zu lassen. 

R. Deiminger-Goldschalt

 

 

Who's the reading champion?

Als klassenübergreifendes Projekt in der 7. Jahrgangsstufe haben wir den Schwerpunkt Aussprache- und Leseerziehung definiert.

Im dritten Lernjahr haben die Kinder bereits so viele Vokabeln gelernt, dass sie durchaus umfangreiche Texte lesen und verstehen können. Zudem sollten sich die phonetischen Zeichen und die Gesetzmäßigkeiten der Aussprache sowie der richtigen Intonation eingeprägt haben. Auch der Beginn der Arbeit mit dem Wörterbuch fällt in diese Jahrgangsstufe. Die Lautzeichen im Lexikon helfen den Schülern, sich sogar mit der Aussprache unbekannter Wörter zurechtzufinden.

Natürlich bedürfen all diese Lerninhalte der intensiven und kontinuierlichen Übung. Der Lesewettbewerb, den wir am Ende der 7. Klasse ansetzen, stellt für viele Schüler einen Motivationsfaktor dar. Schließlich möchten sie doch einmal vor Publikum zeigen, was sie sich in drei Jahren Englisch schon angeeignet haben. Die Projekt- und Exkursionswoche am Schuljahresende bietet ausreichend Zeit, um den Lesewettbewerb in aller Ruhe und mit einem unterhaltsamen Rahmenprogramm durchzuführen. Zudem freuen wir uns sehr darüber, mit Frau Jeanne Albrecht und Herrn Terence Loftus (siehe oberes Foto) zwei Native Speaker zur Verstärkung unserer Jury gewonnen zu haben.

Bewertet werden die Bereiche Lesetechnik (deutliche und korrekte Aussprache, angemessenes Lesetempo, Flüssigkeit, sinngemäße Betonung) und Textgestaltung (Vermittlung von Stimmungen und Atmosphäre, Gestaltung von direkter Rede, Herausarbeiten verschiedener Sprechrollen, Gestik und Mimik). Helena Pfaffinger (Zweite von links auf dem Gruppenfoto) hat diese Kriterien unter den sechs Kandidaten*innen am überzeugendsten umgesetzt, aber auch die anderen Vorleser verdienen Lob für ihren Mut und ihre Lesebeiträge.

Um die Beratungspausen der Juroren zu füllen, hatten die anwesenden Klassen sich kreative Beiträge überlegt: Das Cheerleading der Klasse 7b begeisterte dabei genauso wie die Einradgruppe der 7bc.

R. Deiminger-Goldschalt