Allgemeines zum Fach Informatik:

Die meisten Menschen verbinden den Begriff Informatik sofort und oft ausschließlich mit dem Computer. Die Rechner verarbeiten allerdings ausschließlich Daten. Die Informatik versucht, diese Datenverarbeitung als perfektes logisches System zu realisieren. Sie entwickelt dazu theoretische Konzepte, praktische Lösungen, technische Umsetzung und konkrete Anwendungen. Computer werden zunehmend genutzt um Informationen zu speichern, zu konvertieren, zu versenden und zu empfangen. Diese universale Anwendung der Computertechnik wird auch Informationstechnologie (IT) genannt. Hier verschmelzen Informatik, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik zu einem Kernbereich der Informationsgesellschaft. Die Informatik ist die Grundlage für die IT.


"Die Informatik hat die Art und Weise, wie wir leben, wie wir arbeiten, lernen, forschen, heilen, produzieren, ja selbst die Kunst maßgeblicher verändert als jede andere Disziplin seit Erfindung der Dampfmaschine. Nur das ist den Wenigsten bekannt und daher erfährt die Informatik auch nicht die angemessene Anerkennung. Anerkennung und Sichtbarkeit sind wichtig. Gerade um junge Menschen für dieses spannende Thema zu gewinnen." (Prof. Dr. H. Kagermann, Vorstandssprecher der SAP AG).
Schon heute müssen wir darüber nachdenken, welche Anwendungen der Informatik der Gesellschaft im 21. Jahrhundert bevorstehen. Wie stark greift die Informatik zum Beispiel in unseren privaten Lebensbereich ein? Welche Steuerungsfunktion übernimmt sie? Wie sehen digitale Visionen aus und mit welchen Schattenseiten der Informatik sind wir konfrontiert?


Die oben genannten Aspekte bilden, pädagogisch aufbereitet, einen wichtigen Grundstein für die IT-Bildung am RGL. Es geht hierbei nicht nur um das Fach Informatik, um das sichere Anwenden von Textverarbeitungs- oder Tabellenkalkulationsprogrammen, um das Verstehen von grundlegenden Strukturen (Klassifizierung von Objekten,...), oder um das Beherrschen einer Programmierumgebung mit einer Programmiersprache (Java). Es geht vielmehr auch um ein eigenverantwortliches, reflektiertes, kritisches und sicheres Umgehen mit Medien aller Art.

(M.Schmid)