Organspende – Werbung

Die Religionsgruppe 10a/b bearbeitete im Unterricht innerhalb des Kapitels "Gewissen konkret - Verantwortung für das Leben übernehmen" das Thema Organspende. Die Schüler lernten dabei den theoretischen Ablauf sowie Einzelschicksale kennen. Im Zuge dieser Beschäftigung reflektierten sie ihren eigenen Standpunkt und füllten dementsprechend Organspendeausweise aus, um Angehörigen im schlimmsten Falle die Entscheidung zu erleichtern. Statistiken der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) besagen, dass ca. 12.000 kranke Menschen in Deutschland auf ein Spenderorgan warten. Allerdings spendeten im Jahr 2011 nur rund 1200 Menschen ihre Organe. Als den Schülern diese Diskrepanz bewusst wurde, beschlossen sie Aufklärungsarbeit zu leisten. Im Zuge eines Wettbewerbs erstellten Gruppen unterschiedliche Werbeplakate. Die Gewinnerwerbung (siehe unten) wurde zusammen mit Informationen zur Organspende sowie Organspendeausweisen in der Aula an einer Stellwand dargeboten und erfreute sich großer Resonanz.

 

Exkursion der katholischen und evangelischen Religionsgruppen der 9. Klassen zur Synagoge nach Salzburg

Im Januar und Februar unternahmen die evangelische und die katholischen Religionsgruppen Exkursionen zur Synagoge in Salzburg. Dort erklärte Herr Feingold die Synagoge und ihre Einrichtung, beantwortete Schülerfragen zum jüdischen Glauben und Leben und erzählte in bewegender und fesselnder Weise von seinen Erlebnissen im 3. Reich und in verschiedenen Konzentrationslagern. Der folgende Cartoon nimmt Bezug zu seinen Ausführungen zur Befreiung des Konzentrationslagers Buchenwald.

 

 

 

Eindrücke von Schülerinnen und Schülern:

„Es war beeindruckend, wie er von seinen KZ – Aufenthalten erzählte.“

„Er hat sehr offen über sein Leben und auch über seine Zeit im KZ geredet.“

„Er war überraschend fidel dafür, dass er 99 Jahre alt ist und Krieg und KZ überlebt hat - und dann die Freude in seinem Gesicht!

„Ich war überrascht, wie er mit den Essensregeln umgeht.“

„Ich war überrascht, dass es nur so wenige Juden in Salzburg gibt.“