Creatividad en el aula - E-Books im Spanischunterricht

Proyecto 1: ¡Viva la música!

Spätestens seit das Lied Despacito die Charts erobert hat, ist spanische Musik auch aus deutschen Lautsprechern nicht mehr wegzudenken. Ein Grund mehr, das Thema „Spanischsprachige Musik“ auch in den Unterricht zu integrieren! Neben guter Laune und neuem Wortschatz vermitteln diese Lieder auch einen Einblick in die Kultur und Traditionen des Zielsprachenlandes. Die 10.Klassen erstellten deshalb gemeinsam ein E-Book, in dem jeder Schüler und jede Schülerin ihren persönlichen spanischen Lieblingshit präsentierte. Als Präsentationstool wurde der Book-Creator gewählt. Im Folgenden einige gelungene Beispiele:

 

Proyecto 2: ¡Seamos autores!

Bei diesem Projekt der 10.Klassen ging es darum, die bisher erlernten sprachlichen Mittel noch einmal auf kreative Weise umzuwälzen und so zu sichern. Dafür sollten die Schüler/innen in einem digitalen Buch die Geschichte einer fiktiven Familie oder Wohngemeinschaft erfinden, deren Mitglieder vorstellen und ihr tägliches Leben beschreiben. Die Schüler/innen erfüllten diese Aufgabe mit viel Engagement und Begeisterung! Drei besonders gelungene Beispiele sind unter folgenden QR-Codes zu finden (bitte nicht mit Handy, sondern einem Tablet scannen!):

Proyecto 3: ¡Vamos de viaje a Perú y Argentina! (Q11)

Auch die 11. Klassen im zweiten Lernjahr Spanisch durften ihrer Kreativität freien Lauf lassen und sich beim Gestalten eines digitalen diario de viaje, also eines Reisetagebuchs, austoben. Ziel der virtuellen Reise waren Perú und Argentinien, zwei spanischsprachige Länder in Südamerika, auf denen im Ausbildungsabschnitt 11/1 der Schwerpunkt lag. Die Aufgabe der Schüler/innen bestand darin, ein Reisetagebuch über ihre fiktive Reise quer durch Perú und Argentinien zu gestalten wofür nicht nur viel kulturelles Know-how, sondern auch sprachliche Ausdrucksfähigkeit gefragt war. Die Resultate können sich sehen lassen! Hier ein paar Links zu besonders kreativen diarios de viaje:



Geraldo sin apellido - Eine Stundensequenz in der Q12 Spanisch

Geraldo sin apellido – Geraldo kein Nachname

Die Q12 Spanisch beschäftigte sich mehrere Wochen mit einer besonderen Form der spanisch- bzw. englischsprachigen Literatur, der literatura chicana oder chicano literature. Lateinamerikanische Einwanderer der zweiten Generation berichten von ihrem Alltag in den USA auf Englisch, Spanisch oder sogar einer Mischung von beidem, auf Spanglish.

Als Abschluss der Unterrichtssequenz setzten die OberstufenschülerInnen die Kurzgeschichte Geraldo sin apellido (Geraldo kein Nachname) szenisch um. Bei der Aufführung des kurzen Theaterstücks sahen die Schüler den Tod des illegalen Einwanderers Gerardo, der weit entfernt von seiner Familie stirbt, mit eigenen Augen und erreichten genau das, was die Autorin Sandra Cisneros mit ihrer Kurzgeschichte bezweckt: ein tiefes Mitleid mit Gerardo, dessen tragisches Schicksal nur eines von vielen illegalen lateinamerikanischen Einwanderern in den USA ist.