Geraldo sin apellido - Eine Stundensequenz in der Q12 Spanisch

Geraldo sin apellido – Geraldo kein Nachname

Die Q12 Spanisch beschäftigte sich mehrere Wochen mit einer besonderen Form der spanisch- bzw. englischsprachigen Literatur, der literatura chicana oder chicano literature. Lateinamerikanische Einwanderer der zweiten Generation berichten von ihrem Alltag in den USA auf Englisch, Spanisch oder sogar einer Mischung von beidem, auf Spanglish.

Als Abschluss der Unterrichtssequenz setzten die OberstufenschülerInnen die Kurzgeschichte Geraldo sin apellido (Geraldo kein Nachname) szenisch um. Bei der Aufführung des kurzen Theaterstücks sahen die Schüler den Tod des illegalen Einwanderers Gerardo, der weit entfernt von seiner Familie stirbt, mit eigenen Augen und erreichten genau das, was die Autorin Sandra Cisneros mit ihrer Kurzgeschichte bezweckt: ein tiefes Mitleid mit Gerardo, dessen tragisches Schicksal nur eines von vielen illegalen lateinamerikanischen Einwanderern in den USA ist.